Start von Forschungsarbeiten zu alternativen Isoliermedien

Elektrische Betriebsmittel der Hochspannungstechnik enthalten zu Kühl- und Isolierzecken üblicherweise hochraffiniertes Mineralöl. Die Isolierölanalytik ist ein erprobtes, genormtes und weltweit eingesetztes Werkzeug zur Überwachung solcher ölgefüllter elektrischer Betriebsmittel und ist eine Kernkompetenz von VUM.

Zunehmend kommen jedoch alternative Isoliermedien (Ester-Flüssigkeiten, Gas-to-Liquid-Isolieröle, Schwefelhexaflourid) mit gänzlich anderer chemischer Zusammensetzung auf den Markt, für welche die bewährten Methoden zum Teil nicht anwendbar sind. Die Untersuchung des Langzeitverhalten dieser Medien, die Entwicklung praktisch anwendbarer Analysemethoden und die Messwertinterpretation sind Gegenstand eines Forschungsvorhabens, welches VUM gemeinsam mit dem Institut für Chemie der Universität Graz in Angriff nimmt. Im Rahmen eines Dissertationsprojektes wird sich unser Kollege Maximilian Meissner in den nächsten zwei Jahren eingehend damit befassen, Gerätefehler bereits vor Eintritt von Schäden und Ausfällen auch bei Verwendung „neuer“ Isoliermedien sicher erkennen zu können.

 


 

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